Pflaum, Barbara (1912-2002) & Mauthe, Jörg (1924-1986)
Wien
E. Hunna Verlag
1961
2. Aufl.
s. p.
OHLdr.
246 Bilder
Buch
Text dt. Sw-Photographien von Barbara Pflaum. „Pflaum besuchte 1931 bis 1934 die Modeklasse der Kunstgewerbeschule des österreichischen Museums für Kunst und Industrie. In den Jahren 1948 bis 1952 setzte sie ihr Studium in der Grafikklasse fort und begann sich anfang der Fünzigerjahre zunehmend mit Fotografie zu beschäftigen. Von 1955 bis zu ihrer Pensionierung 1977 arbeitete Pflaum als Pressefotografin für die Wochenzeitung Wochenpresse wo sie Bilder für die Ressorts Inland, Reportage, Kultur, Mode und Chronik lieferte. Pflaum ist Autorin etlicher Bildbände, meist mit Wien-Bezug.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Pflaum). - Mauthe „war ein österreichischer Journalist, Schriftsteller und Kulturpolitiker. [Er] studierte nach dem Gymnasium Kunstgeschichte und Germanistik. 1948 wurde er mit der Arbeit „Venezianische Hausformen des Mittelalters“ zum Dr. phil. promoviert. Er arbeitete ab 1947 als Journalist, ab 1950 als Kunstkritiker für die Wochenzeitschrift Die Furche und ab 1955 als Kulturredakteur in der Presse. Danach war Mauthe beim Sender Rot-Weiß-Rot Leiter der Abteilung Wort, wo er u. a. mit Peter Weiser, dem Regisseur Walter Davy und Ingeborg Bachmann zusammenarbeitete. Er war für die Konzeption der Radiofamilie Floriani und die kritisch-satirische Wochensendung Der Watschenmann (1950–55 und 1967–74) zuständig. Ab 1967 war er Kulturredakteur und Programmplaner für das ORF-Fernsehen, wo er auch an Drehbüchern mitwirkte, so für die TV-Serien Familie Leitner in den 1960ern und Familie Merian in den 1980ern. Ab 1975 war er als Kolumnist für den Kurier tätig. Der damalige Landesparteiobmann der ÖVP-Wien, Erhard Busek, konnte den parteiunabhängigen[1] Mauthe für eine Mitarbeit gewinnen. 1978 bis 1986 war er für die ÖVP Wiener Stadtrat, bis 1983 Abgeordneter zum Wiener Landtag und damit auch Mitglied des Wiener Gemeinderats. [...] In seinen literarischen Werken (insbesondere in den beiden Romanen Die große Hitze und Die Vielgeliebte) setzt sich der Protestant Mauthe immer mit Österreich und speziell mit Wien auseinander. Die Frage nach dem Österreichischen stellt sich permanent und wird hinsichtlich Literatur (Mauthes Vorbilder und „Heilige“: Nestroy, Raimund, Musil, Roth, Doderer) und Lebensart (katholische Tradition, Sprache etc.) beantwortet und so schließlich auch als Antagonismus zum (protestantischen) „Deutschen“ gesehen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Mauthe).